Warum nicht Birgit-Prinz-Weg?

 
Zu TOP 4 der Stadtratssitzung vom 19.02.2018 beantragte ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl die Namen der Straßen bzw. Wege des neuen Baugebietes Amperauen aus den Namen der Ehrenspielführerinnen und Ehrenspielführer der deutschen Fußballnationalmannschaften zu wählen.
 
Begründung: Fußall stellt in Deutschland, Bayern und Moosburg auch den Breitensport da. Man denke dabei nur an die Kinder, die in Spielstraßen "kicken" oder auf den Bolzplätzen Fußball spielen. Zudem hat Fußball eine lange Tradition in Moosburg, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Dasselbe gilt natürlich für die vielen Kinder und Jugendlichen. 
Sinnvoll wäre es, aus den acht Ehrenspielführerinnen und Ehrenspielführern der deutschen Fußballnationalmannschaften auszuwählen (Quelle: www.dfb.de/historie):
Frau Bettina Wiegmann, Rekordnationalspielerin, Welt- und Europameisterin
Frau Birgit Prinz, Rekordspielerin und -torschützin, Welt- und Europameisterin, Weltfußballerin
Herr Fritz Walter, Kapitän des Weltmeisterteams 1954
Herr Uwe Seeler, Länderspiel-Rekordhalter 
Herr Lothar Matthäus, Kapitän der Weltmeister-Mannschaft 1990, Rekordinternationaler
Herr Jürgen Klinsmann, Welt- und Europameister 
Herr Philipp Lahm, Weltmeister 2014.
Aufgrund der sportlichen Verdienste würde auch der Ehrenspielführer Herr Franz Beckenbauer dazugehören. Allerdings ist in diesem Zusammenhang eine Diskussion über die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland nicht zielführend. Daher sollte dieser Name außen vor bleiben.
 
Der Antrag wurde abgelehnt, da es aus den anderen Fraktionen keinen Fürsprecher gab. Die Begründung, dass die Namen mit Bindestrich geschrieben werden müssten oder der fehlende lokale Bezug ist für ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl nicht ausreichend. "Leider war es nicht möglich, mit einer frischen Idee auf die Stadt Moosburg aufmerksam zu machen", bemängelte Jörg Kästl.

Stadtratssitzung am 19. Februar 2018

In der Stadtratssitzung vom 19.02.2018 ging es um die Beteilgung der Träger öffentlicher Belange an der Bauleitplanung gmäß dem Baugesetzbuch, so z.B. zu den Immissionen, berechnet mit einem schalltechnischen Gutachten. Bei dem Bauvorhaben von der Firma Citrin Solar wurden mögliche Einwendungen wie durch das Landratsamt Freising, die Regierung von Oberbayern oder die Stadtwerke München geprüft, behandelt oder zur Kenntnis genommen. Die Bauleitplanung hat auch diese Hürde genommen.

Außerdem wurde der Ausbau der Judendsozialarbeit an der Mittelschule und die Straßennamen des neuen Baugebietes Amperauen beschlossen. Als Termin für den Bürgerentscheid "Planumbau" wurde der 15. April 2018 festgelegt.

Bauausschusssitzung am 22. Januar 2018

Es geht wieder um die ALDI-Tankstelle in Degernpoint und u.a. um eine Wohnanlage mit einer Tiefgarage in der Weningstraße.

Für ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl ist ALDI zu wenig innovativ und nicht an einer nachhaltigen Wirtschaftsweise interessiert. "Im Zuge der Erweiterung in Degernpoint hätte ein "ALDI to go" in der Innenstadt Synergien für alle Beteiligten zwischen dem Standort in der Innenstadt und dem Gewerbegebiet Degernpoint bringen können. Jetzt wäre eine Solartankstelle in Degernpoint durchaus denkbar gewesen, mit Photovoltaik auf dem Supermarkt-Dach", so Jörg Kästl wörtlich.

Am Beginn der Sitzung stehen wie immer die Bürgeranfragen.

Stadtratssitzung am 29. Januar 2018

In der Stadtratssitzung vom 29.01.2018 ging es u.a. um die Gesamtfortschreibung des Regionalplans München. So wurde nach dem bayerischen Landesplanungsgesetz auch die Stadt Moosburg beteiligt. Es wurde auch die Ablehnung der 3. Start- und Landebahn am Münchener Flughafen festgeschrieben. Im Moosburger Stadtrat stimmte nur die CSU-Fraktion geschlossen dagegen, außer Karin Linz.

Parkplatz am Stadtgraben vorerst vom Tisch

Ein öffentlicher Parkplatz am Stadtgraben wird vorerst nicht kommen. Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 15. Januar 2018 die Pläne hierzu auf Eis gelegt. "Die einzig richtige Entscheidung", so Stadtrat Jörg Kästl wörtlich, da die Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer unverantwortbar wäre.

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Ortsvorsitzender Jörg Kästl (mitte) mit seinen Stellvertretern
Daniela Zangl und Dirk Schröder