Bauausschuss am 18. Juli 2016

Der Firma Aldi wird vom Moosburger Stadtrat mit einer 8:4-Mehrheit gestattet, am Standort Degernpoint um 270 qm zu erweitern. Es soll eine moderne Filiale mit breiten Gängen und Kunden-WC entstehen. ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl sprach sich gegen die vorgestellte Planung aus.

Nach der Auffassung von Stadtrat Jörg Kästl hätte die Firma Aldi die Erweiterung mit einer "Aldi-to-go-Kleinfiliale" in der Moosburger Innenstadt verbinden sollen, um das Einkaufserlebnis Innenstadt und das Gewerbegebiet Degernpoint in einer zukunftsträchtigen Variante zu verbinden. In anderen Städten macht dies der Einzelhandelsfilialist Rewe bereits vor.

Veröffentlichung des Prüfberichts wieder verschoben

Auch eine Stadt wie Moosburg wird überprüft. Dies führt im regelmäßigen Turnus der Bayerische Kommunale Prüfungsverband durch. Dieser Bericht sollte in einem rechtlich unbedenklichen Rahmen veröffentlicht werden. Die Vorarbeit leistete hierzu der zuständige Ausschuß, in dem auch ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl mitgewirkt hat.

In der kommenden Stadtratssitzung soll nun das Ergebnis einer Rechtsanwaltskanzlei vorgestellt werden, welche die bevorstehende Veröffentlichung erneut geprüft hat. Stadtrat Jörg Kästl ist auf das Ergebnis schon sehr gespannt, denn die Veröffentlichung ist überfällig!

ÖDP fordert Standards beim Baugebiet Amperauen

Im Zuge der Bauleitplanung für das „Wohngebiet Amperauen“ hat das beauftragte Architekturbüro Wacker verschiedene städtebauliche Vorentwurfsvarianten erstellt. Das Architekturbüro zusammen mit dem staatlichen Bauamt Freising hat im Vorfeld die städtebaulichen Grundlagen skizziert. In den Planungsvarianten sind mehrgeschossiger Wohnungsbau, sozialer Wohnungsbau, Reihenhausbebauung, Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Raum für Sonnenhäuser und ein Kindergarten eingeplant.
Die ÖDP Moosburg ist völlig unzfrieden mit den vorgelegten Plänen zum neuen Baugebiet „Amperauen“. Aus Sicht von ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl fehlt es an allen wesentlichen Belangen wie ausreichender Nachhaltigkeit im Sinne von regenerativen Energien, eine verträgliche Anzahl und Ausrichtung der Gebäude, notwendigen Grünflächen, Kinderspielmöglichkeiten und generationenübergreifenden Begegnungsplätzen. Hinzu kommt noch der besonders wichtige Aspekt, dass sich das neue Baugebiet auch in die Umgebung einfügen sollte und eben nicht unverhältnismäßig massiv in Anzahl und Höhe der Gebäude negativ auf die bestehende Umgebung einwirkt.

Nun liegt es am Montag in den Händen des Stadtrates für ein familienfreundliches und zukunftsfähiges Baugebiet Standards zu beschließen, die für die vorgelegten Pläne zum Wohngebiet „Amperauen“ eine Grundlage für die dringend notwendige Überarbeitung bilden sollten. Für Jörg Kästl kommt damit nur ein Vertagungsbeschluss zu dem Bebauungsplan in Frage. „Zuerst muss das Architekturbüro in Verbindung mit der Verwaltung die notwendigen Hausaufgaben erledigen“, so Kästl wörtlich.

Keine Bürgerinformation - mehrere Sendeanlagen werden montiert

Der Stadtrat hat mit überwiegender Mehrheit den Antrag von ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl abgelehnt, eine Bürger-Informationsveranstaltung zum neuen Sendemasten in der Bonau durchzuführen. Stattdessen soll das Gutachten des Umweltinstituts München, als Grundlage für die Standortsuche, im Internet veröffentlicht werden.

Gewiss ist nun, dass der neue Sendemast in der Bonau mit mehreren Sendeanlagen genutzt wird.

Stadtratsbeschluß für eine Bürgerinformation zum neuen Sendemasten?

Am kommenden Montag entscheidet nun der Stadtrat darüber, ob eine öffentliche Bürgerinformation durchgeführt wird. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine öffentliche Informationsveranstaltung die einzig richtige Möglichkeit, die Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und eine transparente Stadtpolitik auch bei dem wichtigen Thema Mobilfunk zu präsentieren", so Stadtrat Jörg Kästl wörtlich. Die öffentliche Stadtratssitzung am Montag beginnt um 18 Uhr im Feyerabendhaus.

ÖDP Freising: Aktuelle Pressemitteilungen

19. Juli 2019

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Ortsvorsitzender Jörg Kästl (mitte) mit seinen Stellvertretern
Daniela Zangl und Dirk Schröder